{"id":51,"date":"2017-09-20T14:11:37","date_gmt":"2017-09-20T12:11:37","guid":{"rendered":"http:\/\/miyakomiyako.de\/?p=51"},"modified":"2017-09-20T18:20:28","modified_gmt":"2017-09-20T16:20:28","slug":"nihon-e-youkoso","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/miyakomiyako.de\/index.php\/2017\/09\/20\/nihon-e-youkoso\/","title":{"rendered":"\u65e5\u672c\u3078\u3088\u3046\u3053\u305d\uff01"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Das Hotel-Wlan ist gut, zumindest gut genug, einen ersten Blogeintrag zu wagen \ud83d\ude00<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aktuell befinde ich mich in Japans Hauptstadt Tokyo, nun mittlerweile zum vierten Mal. Zwar ist Tokyo nicht unbedingt meine Lieblingsstadt, aber als erster Anlaufsort lohnt es sich allemal (au\u00dferdem findet hier in ein paar Tagen die <em>Tokyo Game Show<\/em> statt&#8230;)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber sch\u00f6n der Reihe nach.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Montag ging es fr\u00fch los &#8211; bzw. noch genauer bereits am Sonntagabend schon. Schlie\u00dflich waren zwei liebe Menschen so nett, mich samt Gep\u00e4ck da zum Flughafen zu bringen, damit wir die Koffer bereits beim Vorabend Check-in abgeben konnten. Damit hatte ich Montag dann eine Sorge weniger. Vielen Dank, Tim und Mirjam! Das hat mir echt so Einiges an Zeit und Kopfzerbrechen gespart, denn die Schlange am Lufthansa-Schalter war am Montagmorgen nicht gerade kurz. Ich wundere mich immer noch, wie ich den Koffer ohne Kofferwaage auf nur knapp unter 23 Kilo brachte. Und wieso mein Trekkingrucksack leichter war als mein Handgep\u00e4ck&#8230;^^&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch ein Dankesch\u00f6n geht an Max, welcher uns am Montag kurz vor 8 Uhr freundlicherweise mit dem Auto zum Flughafen gebracht hat, um mich zu verabschieden und damit ich zwei Stunden vor Abflug da sein konnte. Danke sehr!<\/p>\n<figure id=\"attachment_55\" aria-describedby=\"caption-attachment-55\" style=\"width: 124px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/miyakomiyako.de\/?attachment_id=55\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-55\" src=\"https:\/\/miyakomiyako.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/IMG_20170918_135902.jpg\" alt=\"\" width=\"124\" height=\"220\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-55\" class=\"wp-caption-text\">Obligatorisches Foto aus dem Flugzeug, hier kurz nach dem Start in Frankfurt.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Obwohl es sich bei meinem ersten Flug um einen Inlandsflug nach Frankfurt handelte, wollte ich so fr\u00fch da sein, da es am Flughafen D\u00fcsseldorf aufgrund von Personalmangel wohl zu Verz\u00f6gerungen bei der Sicherheitskontrolle kommt. Und tats\u00e4chlich &#8211; nachdem ich mich von allen verabschiedet hatte &#8211; musste ich dann geschlagene 40 Minuten warten, ehe ich durch die Kontrolle durch war. Die Familie mit den quengelnden Kindern vor mir machte es nicht angenehmer. Aber irgendwann war ich auch da durch, konnte mir eine vollkommen \u00fcberteuerte Flasche Wasser kaufen und setzte mich dann am Gate hin, um zu warten. Dummerweise hatte der Flug dann auch noch eine ganze Weile Versp\u00e4tung (auch wenn die 30 Minuten Flugzeit ein purer Witz waren), sodass meine Umstiegszeit in Frankfurt dann nicht ganz so entspannt verlief. Aber irgendwie klappte es doch mit dem Anstehen, der Passkontrolle und allem drumherum (ich konnte mir sogar noch einen Hotdog kaufen!) und es ging los in Richtung <del>Heimat<\/del> <del>Japan<\/del> (zweiter) Heimat. Der Flug verlief vollkommen ruhig, nicht einmal gr\u00f6\u00dfere Turbulenzen gab es. Dazu kamen wir noch eine gute halbe Stunde fr\u00fcher als geplant in Osaka an. Der Sitz neben mir war auch noch frei, sodass ich mich da ein wenig ausbreiten konnte; den \u00e4lteren Herren am Gang schien das nicht zu st\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele fragen sich, wie man 10 oder 12 Stunden Flug \u00fcberbr\u00fcckt, was man in der Zeit so macht&#8230;Ganz ehrlich: Ich habe nur ein wenig 3DS gespielt, einen Film <em>(The Circle)<\/em> geschaut und danach gr\u00f6\u00dftenteils vor mich hin ged\u00f6st, jedoch ohne richtig schlafen zu k\u00f6nnen. Dementsprechend m\u00fcde war ich dann nach meiner Ankunft in Osaka &#8211; aber Zeit zum Ausruhen hatte ich nicht, ging es doch noch am gleichen Tag weiter nach Tokyo (au\u00dferdem war in Japan gerade der Tag angebrochen und ich wollte meinen Schlafrhythmus nicht noch mehr durcheinander bringen als er ohnehin schon war).<\/p>\n<figure id=\"attachment_52\" aria-describedby=\"caption-attachment-52\" style=\"width: 220px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/miyakomiyako.de\/?attachment_id=52\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-52\" src=\"https:\/\/miyakomiyako.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/IMG_20170919_072442.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"124\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-52\" class=\"wp-caption-text\">Am Flughafen Kansai wurde ich auch gleich von Mario und seinen Freunden begr\u00fc\u00dft. Verr\u00fcckt!<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Einreiseformalit\u00e4ten waren auch flott erledigt und ich bekam sogar schon meine neue shiny <em>Residence Card<\/em>, welche mir hier als Ausweis dient. So muss ich nicht st\u00e4ndig mit dem Reisepass herumlaufen und kann zeigen, dass ich tats\u00e4chlich in Japan wohne. Ha!<br \/>\nZwar ziehe ich erst Ende des Monats ins Wohnheim in Kyoto ein, aber das muss ja nicht jeder wissen&#8230;^^ Au\u00dferdem habe ich sowieso zwei Wochen Zeit, meine Adresse im Rathaus best\u00e4tigen zu lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Wartezeit \u00fcberbr\u00fcckte ich zun\u00e4chst gemeinsam mit einem M\u00e4dchen aus Heidelberg, das ich zuvor in der Schlange hinter mir entdeckt hatte und ansprach, weil sie ebenfalls Deutsche war (was an dem Reisepass in ihrer Hand leicht zu erkennen war). Sie kam von der Uni Heidelberg und w\u00fcrde nun f\u00fcr ein Jahr in Osaka studieren. Auch sie war Masterstudentin und bereits das zweite Mal zum Studieren in Japan. Wir unterhielten uns ein Weilchen und fr\u00fchst\u00fcckten, w\u00e4hrend sie versuchte herauszufinden, wie sie vom Flughafen zu ihrer Uni kam, dann verabschiedeten wir uns und ich machte mich auf, Geld f\u00fcr das Hotel abzuheben und mir eine japanische Prepaid-Sim-Karte zu besorgen, damit ich auch au\u00dferhalb des Flughafens mit der Welt verbunden bin. Sobald ich aber im Wohnheim bin, hole ich mir einen Vertrag, da das auf Dauer g\u00fcnstiger ist&#8230;<\/p>\n<figure id=\"attachment_54\" aria-describedby=\"caption-attachment-54\" style=\"width: 146px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/miyakomiyako.de\/?attachment_id=54\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-54\" src=\"https:\/\/miyakomiyako.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/IMG_20170919_105940.jpg\" alt=\"\" width=\"146\" height=\"220\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-54\" class=\"wp-caption-text\">Japaner lieben Gacha; kein Wunder also, dass es auch am Flughafen so viele von den Dingern gab. Aus diesem hier kamen Kapseln mit&#8230;Toast?<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Weilchen schlenderte ich durch den Flughafen, warf meine beiden Konbini-Plastikt\u00fcten, die ich irgendwie schon erhalten hatte (dabei hatte ich nur zwei Onigiri und einen Kaffee gekauft&#8230;typisch Japan), weg und ging dann zum ANA-Schalter und fragte h\u00f6flich nach, ob es m\u00f6glich w\u00e4re, bereits fr\u00fcher nach Tokyo zu fliegen, falls auf einem vorherigen Flug noch Pl\u00e4tze frei waren. Der Herr am Schalter sah nach und bot mir einen Flug um 14:10 Uhr, also \u00fcber eine Stunde eher als geplant, an. Ich dankte ihm und konnte dann auch sogleich einchecken. Meinen Koffer hatte ich durch cleveres Umpacken auf exakt (!) 20 Kilo, also die Obergrenze f\u00fcr japanische Inlandsfl\u00fcge, gebracht &#8211; ganz ohne Kofferwaage. Ich muss ein Genie sein.<br \/>\nZahlen musste ich dann nur ein klein wenig f\u00fcr meinen Trekkingrucksack, aber umgerechnet 18 Euro (der Herr drehte irgendetwas, damit ich g\u00fcnstiger wegkam, vielen Dank daf\u00fcr!) sind glaube ich durchaus verkraftbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was mir \u00fcbrigens bereits w\u00e4hrend meines Aufenthalts am Flughafen Kansai aufgefallen ist und mich sehr gefreut hat: Mein Japanisch scheint doch gar nicht so eingerostet zu sein wie bef\u00fcrchtet. Sowohl bei der Einreise als auch dem Sim-Karten-Kauf konnte ich ohne gr\u00f6\u00dfere Probleme mit den Mitarbeitern Japanisch sprechen und verstand auch alles, was sie sagten. Sie schienen auch kaum verwundert, dass ich Japanisch sprach, teilweise wurde ich auch direkt auf Japanisch angesprochen. Erweckte ich etwa den Anschein, Japanisch zu k\u00f6nnen? Vielleicht w\u00fcrde das mit dem Studium ja doch etwas werden, hehe.<br \/>\nAuch so f\u00fchlte ich mich sofort einfach nur <em>wohl<\/em> und wusste genau, was ich wo finden w\u00fcrde. Einfach ein tolles Gef\u00fchl.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Tokyo angekommen, machte ich mich gleich auf zu meiner Unterkunft in Asakusa, da ich hier bereits einige Male gewesen bin und mich daher einigerma\u00dfen hier in der Gegend auskenne oder zumindest wei\u00df, wie ich wo hinkomme.<\/p>\n<figure id=\"attachment_56\" aria-describedby=\"caption-attachment-56\" style=\"width: 124px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/miyakomiyako.de\/?attachment_id=56\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-56\" src=\"https:\/\/miyakomiyako.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/IMG_20170919_174320.jpg\" alt=\"\" width=\"124\" height=\"220\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-56\" class=\"wp-caption-text\">Die Kapseln hier sehen etwas anders aus als in Kawasaki, aber im Grunde sind es eben Kapseln. Meine ist die obere.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tja, und nun bin ich also hier. Die n\u00e4chsten Tage werde ich also in einem Kapsel-Hotel in Tokyo verbringen, ehe es am 28. nach Kyoto geht. Ich habe mir keine allzu gro\u00dfen Pl\u00e4ne f\u00fcr Tokyo gemacht und schaue einfach, wo mich meine F\u00fc\u00dfe hintragen. Irgendwie will ich nach all dem Stress der letzten Wochen einfach mal entspannen und mir was Gutes tun, bevor es dann mit dem Studium hier losgeht. Merkw\u00fcrdigerweise habe ich auch keinen Jetlag, ich habe blo\u00df ziemlich viel Schlaf nachholen m\u00fcssen (etwa 10 Stunden vielleicht?), aber jetzt bin ich wieder topfit und alles ist super hier!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber meine Erlebnisse in Tokyo (denn rausgehen werde ich sicherlich!) werde ich dann aber ein anderes Mal berichten, denn der Beitrag ist schon recht lang geworden. Daher nur als kurze Info an alle, dass ich gut angekommen bin, ich mich wohlf\u00fchle, gesund bin und mich bis auf das furchtbar schw\u00fcle Wetter (jaja, in Tokyo herrscht ein hei\u00dfer Sommer &#8211; erinnert irgendwie schon an Okinawa) \u00fcber nichts beklagen kann!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Hotel-Wlan ist gut, zumindest gut genug, einen ersten Blogeintrag zu wagen \ud83d\ude00 Aktuell befinde ich mich in Japans Hauptstadt Tokyo, nun mittlerweile zum vierten Mal. 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